Nantesbuch

Grundsteinlegung in Karpfsee

Der erste Stein – Die Aktivitäten der Stiftung Nantesbuch vor Ort nehmen sichtbare Gestalt an: Am 22. Juli 2015 fand die Grundsteinlegung für die ersten Gebäude statt, die die Stiftung auf ihrem Gelände nahe Bad Heilbrunn errichtet. Auf der ehemaligen Hofstelle Karpfsee entsteht ein Landwirtschaftsgebäude und Gästehaus. Hier werden später einerseits die landwirtschaftlichen Unternehmungen konzentriert sein, andererseits wird das Haus Raum für Bildungstätigkeiten und das inhaltliche Programm der Stiftung zum Thema „Kunst und Natur“ bieten. Der Entwurf des Architekten Florian Nagler nimmt Bezug auf die Kubatur der beiden rückgebauten Gebäude. Gleichsam auf deren „Fußabdruck“ entsteht erneut ein langgestreckter, nun zusammengebundener Bau. Ein Verwaltungshaus, ein Wohnhaus, eine Energiezentrale und eine Remise vervollständigen den kleinen Komplex. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2017 geplant.

Prof. P. Karl Bopp, Geschäftsführer Dr. Konstantin Reetz, Stiftungsgründerin Susanne Klatten, Geschäftsführerin Dr. Andrea Firmenich und Thomas Gründl, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bad Heilbrunn anlässlich der Grundsteinlegung in Karpfsee

Stiftungsgründerin Susanne Klatten begrüßte die über 100 Gäste unter strahlend blauem Himmel. „Der erste Bau hier in Karpfsee mag Ihnen als ein Versprechen dienen, für den behutsamen und verantwortungsvollen Weg, den wir mit der Stiftung Nantesbuch hier im Tölzer Land gehen wollen“, endete sie ihre Ansprache.

Im Anschluss gaben Martin Bachhuber, MdL, Anton Demmel in Vertretung des Landrats Josef Niedermeier und Thomas Gründl, 1. Bürgermeister der Gemeinde Bad Heilbrunn dem Bauvorhaben und der Stiftung als willkommenem neuen Akteur in der Region ihre besten Wünsche mit auf den Weg.

Der Grundstein selbst erfuhr eine besondere künstlerische Gestaltung durch den Südtiroler Bildhauer Walter Moroder. Er kombiniert einen großen Nagelfluh-Block vom Gelände mit einer filigranen Bronzefigur – ein exemplarischer Ausdruck für die Verbindung des unmittelbaren Erlebens von Kunst und Natur, wie sie die Stiftung Nantesbuch zum Ziel hat.

Vor Ort wurde der Stein über die zuvor befüllte und geweihte Zeitkapsel-Schatulle gesetzt. Er wird auch nach Fertigstellung des Gebäudes als zentrales Element in der Empfangshalle stehen und an die Anfänge der Unternehmung Stiftung Nantesbuch erinnern.

Film über die Entwicklungen in Karpfsee