Nantesbuch

Moosbrand
Literatur- und Musikfest
13.-16. September 2018

Karl Bohrmann, aus Serie ohne Titel (Rote Bäume), 1996

Lesungen, Gespräche und Konzerte im Langen Haus

Ein Ort für die Begegnung mit Kunst und Natur. Das ist Nantesbuch. Künstler arbeiten hier in Reflexion auf die Natur, das Lange Haus ermöglicht den direkten Austausch von Künstlern untereinander und die unmittelbare Begegnung der Besucher mit allen künstlerischen Ausdrucksformen. Ein Raum ist entstanden, der das Ansehen und Beobachten von Natur, Landschaft und Landwirtschaft ermöglicht sowie das Nachdenken und die spielerische und tiefergehende Erkundung der Welt um uns herum fördert.

Moosbrand, das Literatur- und Musikfest für Nantesbuch, findet nach einem gelungenen Auftakt zum zweiten Mal statt. Diesmal stehen an vier Tagen im September Literatur und Musik im Mittelpunkt. Schriftsteller, Schauspieler, Musiker und Wissenschaftler kommen nach Nantesbuch, um die Kraft dieses starken Flecken Erde zu nutzen und miteinander und mit dem Publikum in einen Dialog zu treten: Neben Lesungen, Gesprächen und Konzerten im Langen Haus, das damit zum Konzerthaus, zum Gesprächsforum und zum Festsaal wird, sind Exkursionen in die Moorlandschaft vorgesehen.


​Moosbrand Literatur- und Musikfest, 13. bis 16. September 2018

Es herrschte das schönste Wetter

Wetter gibt es immer. Im Wetter vereinen sich die Elemente Wasser, Erde, Feuer, Luft. Ob es bewölkt ist oder regnet hängt davon ab, wie stark die Sonne Boden und Luft erwärmt und wie feucht diese sind. Die Winde und die Wolken waren immer schon Elemente, die die Menschen faszinierten und die sie zugleich fürchteten, sie entziehen sich jeglicher Kontrolle. Im Wasser spiegelt sich der Himmel, die Erde gibt Halt und kann bersten, das Feuer, den Menschen von den Göttern gebracht, muss gehütet und gepflegt werden. Es ist real und zutiefst innerlich: es lodert im Ofen, leuchtet am Himmel und entbrennt in der Liebe. Die Elemente stellen Orte dar, von denen aus sich das Mythische und das Philosophische oder das Anschauliche und das Theoretische als Momente einer sie umfassenden poetischen Erkenntnis erfassen lassen. 

In der Natur findet man die Bilder, die es für das eigene Innere nicht gibt, die Stimmungen, Gefühle, Ahnungen kommen erst in den Benennungen der Außenwelt zu Wort. Erst hier, im Freien, gab es düster bedrohliche Wolken oder hellen Sonnenschein, gibt es dunkle Seen und weite Felder, Sonnenaufgänge, Mondschein oder dichten Nebel über dem Moor. Sturm und Regen, Gewitter und der Geruch der Erde prägen Atmosphären und beeinflussen Stimmungen. 

Wo die Wissenschaft zu einem analytischen Ergebnis kommt, wo die begründende Sprache der Philosophen aufhört, da beginnt der Dichter zu dichten. Die Zahl vier galt den Pythagoräern als heilig, es war die Zahl der Elemente, der Himmelsrichtungen, der Winde und der Jahreszeiten. Vier Texte, vorgetragen von Schauspielern, bilden den Ausgangspunkt für korrespondierende und kontrastierende Lesungen der Schriftsteller:

Jon Fosse, Ich bin der Wind
Theodor Storm, Der Schimmelreiter
Charles-Ferdinand Ramuz, Derborence
Inger Christensen, det/das Komposition für Moosbrand, Uraufführung

Brigitte Labs-Ehlert, Kuratorin  

Moosbrand - Literatur- und Musikfest

MOOSBRAND - LITERATUR- UND MUSIKFEST

Moosbrand - Literatur- und Musikfest

Lesungen, Gespräche, Konzerte für Nantesbuch
Information und Buchung in Kürze an dieser Stelle.

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