Bewußtsein für den Wert
von Kunst und Natur

Bernd Koberling, Vor, 2003/04, 149,5 x 302,5 cm, VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Ziel der Stiftung Nantesbuch ist es, das Bewusstsein für den Wert von Kunst und Natur zu schärfen und zu erweitern. Sie ist davon überzeugt, dass Menschen achtsam, reflektiert und verantwortungsvoll denken und handeln, wenn sie sich intensiv mit Kunst und Natur beschäftigen.


2012 von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründet, will die Stiftung Nantesbuch einen Raum der Inspiration und Erkenntnis, der Bildung und Persönlichkeitsentfaltung öffnen. Hierfür entwickelt sie auf dem eigenen Gelände Nantesbuch im bayerischen Voralpenland einen Ort für die Begegnung mit Kunst und Natur.


"Ich glaube, es gibt auch bei uns digitalisierten Stadtmenschen ein tiefes Bewusstsein, dass wir aus der Natur stammen. Auch wenn unser Alltag ganz anders aussehen mag: Wir sind ein Teil von ihr und können viel von ihr lernen – nicht zuletzt, wie man zu sich kommt." (Susanne Klatten)


Die Stiftung Nantesbuch gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Warhafftig steckt die Kunst inn der natur,
wer sie heraus kann reyssen, der hat sie.

Albrecht Dürer

Kindergarten Kunst und Natur  Franz Kimmel

Die Stiftung Nantesbuch versteht ihr Tun als langfristigen und offenen Prozess: Die Eröffnung des Langen Hauses im Jahr 2017 als Veranstaltungs-, Gäste- und Landwirtschaftsgebäude markiert den ersten wichtigen Schritt in die Öffentlichkeit.

Später werden auf dem Gelände die Werke der Kunstsammlung 'An die Natur' zugänglich gemacht und Nantesbuch so zu einem Kunst-Ort weiter entwickelt. 

Mit den Jahren entsteht in Nantesbuch ein Ort, an dem sich Natur und Kunst, Veranstaltungen, Bildungsangebote und kreatives Tun unmittelbar miteinander verbinden. 

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.

Friedrich Nietzsche

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Naturlandschaft Nantesbuch
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Herbert Brandl – Ohne Titel, 2013 , Öl auf Leinwand, Firnis, 200 x 400 cm
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Kindergarten Kunst und Natur  Franz Kimmel
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Auerochsen im Haselbachtal  Walter Frisch
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José María Sicila, aus dem Zyklus Sanlucár de Barrameda, 2002, VG Bild-Kunst, Bonn 2017
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Von den Bienen entsprechend ihrem natürlichen Bautrieb selbst errichtete Waben ohne Wabenbauhilfe
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Kaarina Kaikkonen, Arbeit in der Halle des Langen Hauses, 2017  Lioba Schöneck
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Langes Haus, Ansicht von Süd-Ost, März 2017  Stefan Müller-Naumann
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Heribert C. Ottersbach – o.T. (Moberly Lake V), 2006, Gouache auf Bütten, 77,6 x 109,8 cm, VG Bild-Kunst, Bonn 2017
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KulturTagJahr  Franz Kimmel
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Herbstimpression Naturlandschaft Nantesbuch  Elias Hassos
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Winterimpression Naturlandschaft Nantesbuch  Elias Hassos
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Auerochsen im Schnee  Walter Frisch
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Walter Moroder, Grundstein für das Langes Haus, 2015, Bronze und Nagelflu  Elias Hassos
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Herbstimpression Naturlandschaft Nantesbuch  Elias Hassos
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Joan Hernández Pijuan, Diptic Ocre, 2004, Öl auf Leinwand, 162 x 290 cm
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Nach der Mahd  Klaus Leidoff
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Naturlandschaft Nantesbuch  Franz Kimmel
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KulturTagJahr 2016/17  Lioba Schöneck
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Kunst

Die Auseinandersetzung mit Kunst ist ein wesentliches Anliegen der Stiftung Nantesbuch. Ihr interdisziplinäres Kunstverständnis bezieht Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater, Literatur und Film ein. Kunst und Natur sind in Nantesbuch dialogisch miteinander verbunden. Die Kunst wirkt als Mittler und Störer, sie macht sichtbar, weitet den Blick, verdeutlicht Zusammenhänge – stiftet Sinn.

Mit der weiteren Entwicklung des Geländes wird in Nantesbuch die Kunstsammlung 'An die Natur' für den Besucher zugänglich werden. Als Kunstort will Nantesbuch im Laufe der Jahre eine neue Facette zeitgenössischer künstlerischer Ansätze in der reichen Museen-Landschaft zwischen München und dem Alpenrand öffnen.

„Die Kunstwerke der Sammlung der Stiftung Nantesbuch haben einen thematischen Bezug zur Natur. ‚Natur’ im weiten, Kreatur und Schöpfung, Mikrokosmos und Makrokosmos umfassenden Sinne. Denn bereits seit den ersten künstlerischen Zeugnissen des Menschen bis ins 21. Jahrhundert spielt das Naturmotiv eine zentrale Rolle. Stets geht es dabei um aktuelle ökologische Fragestellungen und schließlich um die Suche nach Antworten auf Fragen nach dem menschlichen Dasein und die Stellung des Menschen in der Welt.“ (Geschäftsführerin Dr. Andrea Firmenich)

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Natur

Die Auseinandersetzung mit dem Dasein und der Kraft der Natur ist ein weiteres zentrales Ziel der Stiftung Nantesbuch. Sie will der Natur Raum lassen und Momente ermöglichen, in denen sich der Mensch als Teil des „nicht vom Menschen Geschaffenen“ versteht. 

In Nantesbuch, einer einzigartigen, von Wald umstandenen Wiesen- und Moorlandschaft im bayerischen Voralpenland, ist dies auf besondere Weise möglich: Hier berührt die Natur den Menschen unmittelbar und fordert dazu auf, sich auf sie mit allen Sinnen und wachem Verstand einzulassen. Natürliche Formen, Farben und Proportionen werden den Besuchern in Nantesbuch ebenso erlebbar werden wie Substanz, Macht und Vielfalt der Natur.

Die Stiftung Nantesbuch versteht es als ihre Aufgabe, die Einzigartigkeit dieser Landschaft zu erhalten und zu verstärken. Dazu dienen nachhaltige landschaftspflegerische Aktivitäten und Renaturierungsmaßnahmen


"Natur berührt, ihre Erscheinungen und Wechselwirkungen faszinieren. Ihr Wesen beschäftigt den Menschen seit jeher. Prinzipien, Vielfalt und Perfektion der Natur sind kaum zu erfassen - die Annäherung gleicht einer interdisziplinären Expedition in ein Niemandsland zwischen den Grenzen von Kunst, Philosophie, Wissenschaft und Glauben. Diese Expedition will die Stiftung Nantesbuch unternehmen, denn die Kräfte, die das menschliche Leben und seine Werte bestimmen, haben hier ihre Wurzeln." (Geschäftsführer Dr. Konstantin Reetz)

Kontakt

Stiftung Nantesbuch gGmbH

Veranstaltungen

Karpfsee 12 – Langes Haus
D - 83670 Bad Heilbrunn

T +49 (0) 8046 2319 115
veranstaltungen@stiftung-nantesbuch.de


Sitz

Werneckstraße 8, 
D - 80802 München

T +49 (0) 89 - 99018540
F +49 (0) 89 - 9901854-29
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