Moosbrand
Literatur- und Musikfest
22. – 24. September 2017

Lesungen, Gespräche und Konzerte im Langen Haus

Mit Moosbrand wird in Nantesbuch ein neues Buch aufgeschlagen. Autoren, Schauspieler und Musiker treffen sich im Langen Haus. Literatur, Musik, Kunst halten Einzug. 

Moosbrand - Literatur- und Musikfest

MOOSBRAND - LITERATUR- UND MUSIKFEST

Moosbrand - Literatur- und Musikfest

Lesungen, Gespräche, Konzerte für Nantesbuch
Der Vorverkauf ist abgeschlossen. Wenige Restkarten an der Abendkasse.

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Un Coup de Dés — Ein Würfelwurf
Freitag, 22.09.17, 19.00 Uhr
MOOSBRAND - LITERATUR- UND MUSIKFEST

Un Coup de Dés — Ein Würfelwurf

von Stéphane Mallarmé — Performance mit Sibylle Canonica und Mark Polscher
Der Vorverkauf ist abgeschlossen. Karten an der Abendkasse noch erhältlich.

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Erste Erde. Epos.
Samstag, 23.09.17, 11.30 Uhr
MOOSBRAND - LITERATUR- UND MUSIKFEST

Erste Erde. Epos.

Lesungen, Gespräche und Konzert zu Raoul Schrott - mit abendlichem Konzert der Musicbanda Franui
Der Vorverkauf ist abgeschlossen. Restkarten an der Tageskasse.

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Namlos
Samstag, 23.09.17, 19.00 Uhr
MOOSBRAND - LITERATUR- UND MUSIKFEST

Namlos

Konzert mit der Franui Musicbanda und Lesung von Raoul Schrott

Ausgebucht

Der Vorverkauf ist abgeschlossen. Sehr wenige Restkarten an der Tageskasse.

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L'Infinito - Das Unendliche
Sonntag, 24.09.17, 11.00 Uhr
MOOSBRAND - LITERATUR- UND MUSIKFEST

L'Infinito - Das Unendliche

von Giacomo Leopardi – Lesung und Konzert mit Corinna Harfouch und dem Kuss-Quartett

Termin geändert

Der Vorverkauf ist abgeschlossen. Wenige Restkarten an der Abendkasse.

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Letztlich ist das Nichts die Ursache aller Dinge

Giacomo Leopardi

Für drei Tage im September stehen in Nantesbuch Wort und Ton in den Mittelpunkt. Das Lange Haus wird zum Treffpunkt für Autoren, Darsteller und Musiker aus dem gesamten deutschsprachigen Raum: Sibylle Canonica, Raoul Schrott, Corinna Harfouch, die Franui Musicbanda und zahlreiche weitere Künstler kommen nach Nantesbuch, um die Kraft dieses starken Flecken Erde zu nutzen und hier miteinander und mit dem Publikum in Dialog zu treten. 

Vom Beginn der Welt und den alten Fragen der Menschheit nach Zufall und Notwendigkeit, Schicksal und Vorsehung handeln die Lesungen, Konzerte und Gespräche von Moosbrand mit Texten von Stéphane Mallarmé, Raoul Schrott, W. G. Sebald und Giacomo Leopardi, die für Moosbrand ein gerichtet und inszeniert werden. Die drei Tage widmen sich in unterschiedlicher Betrachtung der Beziehung zwischen Individuum und Welt. Haben die Welt und das Leben einen Grund und einen Sinn?

Moosbrand wird eröffnet mit Stéphane Mallarmés „Un Coup de Dés“. „Ein Würfelwurf nie aufheben wird den Zufall“ ist der große literarische Wurf der beginnenden Moderne am Ende des 19. Jahrhunderts.  Mallarmé fragt nach dem Geworfensein des Menschen in die Welt und stellt der geschichtlichen Zeit des Zufalls eine Hinwendung zur geistigen Welt, zum Buch, gegenüber. Die Sprache wirkt wie ein poetischer Sternenhimmel. 

Mit einer leuchtenden Höhlendecke, die wie ein Abbild des Himmels erscheint, beginnt Raoul Schrotts „Erste Erde. Epos“. Das Buch ist  das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Wie war es, als die Welt erstmals sichtbar wurde? Welche Geräusche drangen an das erste Ohr? Woraus ging der Mensch hervor und was macht ihn aus? Raoul Schrott verbindet die Erzählungen von alten Mythen mit dem Diskurs der Naturwissenschaften, er führt Gespräche mit Wissenschaftlern und berichtet von seinen weltweiten Reisen. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wirft er aus verschiedenen Perspektiven einen Blick auf die Erde und das Wissen von ihr und stiftet damit besondere Weltbeziehungen.  Aufregender lässt sich die Erde kaum erkunden. 

Die Gedichte des bedeutendsten italienischen Dichters der Romantik Giacomo Leopardi beenden das erste Literatur- und Musikfest  Moosbrand in Nantesbuch. Leopardi erkennt: „Letztlich ist das Nichts die Ursache aller Dinge“. Er wendet sich der Welt des Imaginären zu, die für ihn mit den Erfahrungen, Entdeckungen, Wirkungen der ursprünglichen Natur, die immer mehr bedrängt und versteckt wird, unmittelbar verbunden ist. 

Brigitte Labs-Ehlert, Kuratorin

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