Nantesbuch

Der Kindergarten Kunst und Natur

Kindergarten Kunst und Natur  Franz Kimmel

Mit der Kindertagesstätte St. Kilian in Bad Heilbrunn entwickelt die Stiftung Nantesbuch seit 2017 ein Projekt Kultureller Bildung im Elementarbereich. Einmal wöchentlich verbringen die Kinder ihren Tag in der Natur des Geländes Nantesbuch. Dort eröffnen Erzieher und professionelle Künstler gemeinsam den Kindern Zugänge zu Bildender Kunst, Musik, Schauspiel und Tanz im Zusammenspiel von Kunst und Natur.

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Kindergarten Kunst und Natur  Franz Kimmel
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Kindergarten Kunst und Natur  Barbara von Jagow
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Kindergarten Kunst und Natur  Barbara von Jagow
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Kindergarten Kunst und Natur  Barbara von Jagow
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Kindergarten Kunst und Natur  Franz Kimmel
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Kindergarten Kunst und Natur  Franz Kimmel

Der ‚Kindergarten Kunst und Natur’ möchte Vorschulkindern regelmäßig künstlerische Erfahrungen direkt in der Natur des Geländes Nantesbuch bieten. Spielerische Zugänge zu Kunst und Natur von Kindesbeinen an zu eröffnen, ist das Ziel dieses ersten kulturellen Angebots der Stiftung Nantesbuch in der Region.

Die beteiligten Künstler, Eva Waldemer (Tanz), Magdalena Wiedenhofer (Schauspiel), Marianne Süßbauer (Bildende Kunst) und Tobias Weber (Musik) arbeiten für das Kindergartenprojekt nicht nur untereinander interdisziplinär zusammen, sondern auch im engen Austausch mit den Erzieherinnen, unter Leitung von Dietlind von Plettenberg. Diese greifen ihrerseits die Themen aus den Kunst- und Naturtagen mit den Kindern im Kindergartenalltag auf. Barbara von Jagow unterstützt das Team von Seiten der Stiftung Nantesbuch.

Bildungsangebote im Kontext von Kunst und Natur spielen in den Aktivitäten der Stiftung Nantesbuch eine zentrale Rolle. Sie greift auf viel Kompetenz, gewonnen in zahlreichen kulturellen Bildungsprojekten, zurück. Das bekannteste darunter: das KulturTagJahr, das seit 2014 auch am Münchner Luitpold-Gymnasium etabliert ist.


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Tanzen wie Feen, schreien wie wilde Kerle

Das erste kulturelle Bildungsprojekt der Stiftung Nantesbuch vor Ort

Der Tölzer Kurier zum Start für den Kindergarten Kunst und Natur

Für den Heilbrunner Kindergarten ist es laut seiner Leiterin ein Glücksfall: In Kooperation mit der Stiftung Nantesbuch dürfen die Vorschulkinder der Einrichtung ab sofort jeden Freitag im Wald verbringen, wo sie mit ihren Erziehern und professionellen Künstlern die Natur erforschen und sich kreativ damit auseinandersetzen.

Zum Artikel im Tölzer Kurier vom 11. März 2017

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Abenteuer Bildung

Silke Scheder schaut genau hin beim Kindergarten Kunst und Natur

Bericht vom September 2017

Die Natur erforschen und sich kreativ damit auseinandersetzen – das ist das Ziel des Kunst- und Naturtags, der seit März 2016 jede Woche an der Kindertagesstätte St. Kilian in Bad Heilbrunn stattfindet.

Für die Vorschulkinder bedeutet das kostenlose Bildungsangebot der Stiftung Nantesbuch vor allem eins: Jede Menge Abenteuer. „Für die Kinder ist der Wald im Prinzip zur zweiten Heimat geworden“, sagt Dietlind von Plettenberg. Die meisten Buben und Mädchen seien laut der Leiterin der Einrichtung sehr stolz darauf, am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr in den Bus in Richtung Nantesbuch zu steigen. Dort, im freien Gelände-de zwischen Gut Nantesbuch und Gut Karpfsee, verbringen die Kin-der den gesamten Vormittag im Freien – bei jedem Wetter. Sollte es doch einmal zu ungemütlich werden, können sich die Kinder aber in einem ehemaligen Verwalterhäuschen aufwärmen.

Begleitet werden sie von drei bis vier Erziehern aus dem Kindergarten, die sich durch verschiedene Fortbildungen auf diese Aufgabe vorbereitet haben. Geleitet wird der Kunst- und Naturtag aber von vier professionellen Künstlern, von denen immer mindestens zwei vor Ort sind. Da wäre die Schauspielerin Magdalena Wiedenhofer.

Sie studiert mit den Kindern unter anderem kleine Theaterstücke ein. Aber nicht mit allen 38 Buben und Mädchen auf ein-mal: Sie werden in Gruppen auf-geteilt. Während sich die einen also als Schauspieler versuchen, komponieren die anderen mit Musiker Tobias Weber und sei-nem Banjo zum Beispiel Musik aus den Geräuschen des Waldes. Tanzpädagogin Eva Waldemer sorgt derweil für Bewegung, bei Bildhauerin Marianne Süßbauer aus Mooseurach geht es um den Bereich „Bildende Kunst“.

In einer von den Kindern selbst errichteten Freiluft-Werkstatt wird gesägt, gebastelt und modelliert. Ein Wald-Xylophon auf Ästen haben die Buben und Mädchen beispielsweise schon erschaffen, fragile Gebilde aus Gräsern, Zweigen und Zapfen oder Ton-Figuren aus der vorhandenen Erde. Neben dem angeleiteten Teil gehört auch das Freispiel zum "Kindergarten Kunst und Natur", wie das Projekt offiziell heißt. "Anfangs wussten manche Kinder nichts mit sich anzufangen, saßen nur herum", erzählt Kindergarten-Leiterin Dietlind von Plettenberg, die selbst jede Woche vor Ort ist. Das habe sich in den vergangenen neun Monaten gründlich geändert: Auch ohne Spielzeug oder Vorgaben von den Erwachsenen haben die Kinder angefangen, sich kreativ zu betätigen.

Bei ihren Streifzügen durch den Wald fanden sie zum Beispiel Ton-Erde und begannen selbständig, Figuren daraus zu modellieren. Auch ein Tipi aus Ästen und Blättern haben die Buben und Mädchen gebaut. "Das ist fantastisch", freut sich Dietlind von Plettenberg. "Das Angebot kommt genauso an, wie es ankommen soll." Das dürfte Barbara von Jagow gerne hören.

Als Referentin für Bildung Kunst und Natur und Projektleiterin bei der Stiftung Nantesbuch ist von Jagow auch für das Format zuständig. Sie ist überzeugt: Das Projekt trägt maßgeblich dazu bei, dass die Kinder zu verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen, die achtsam und reflektiert durchs Leben gehen.

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